Philosophie

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Die Architektur

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Unsere Charta

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Vision 2038

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Die Region

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Weiler von Commeire

Weiler von Commeire

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    Die Welt befindet sich im Umbruch. Finden Sie zu sich selbst, um die Zukunft positiv zu gestalten.

    Unsere Herausforderung war es eine neuartige Hotelstruktur anzubieten, welche die Anwohner und die Umwelt respektiert und den Gästen ermöglicht eine neue Art des Übernachtens zu erleben.
    Montagne Alternative ist zu einer Referenz der nachhaltigen Hotellerie in den Bergen geworden.
    Unser Ziel war es immer bei unseren Gäste ein tiefes Glücksgefühl auszulösen. Sei es, um eine gute Zeit mit der Familie zu verbringen, ein wichtiges Ereignis zu feiern, unter Freunden oder alleine, mit Ihrem Unternehmen, um eine Ausbildung zu organisieren, an einer Strategie zu arbeiten, zu lernen oder Inspiration zu suchen, Commeire ist der ideale Ort dafür.
    Die Ruhe, Ursprünglichkeit und Schönheit dieses Ortes lösen positive Gefühle aus und fördern zischenmenschliche Beziehungen. Sie werden dieses Dorf glücklich und inspiriert verlassen !

    Die Verbindung zur Natur ist ein kraftvolles Instrument, um sich selbst näher zu kommen, sich zu inspirieren und zu einem verantwortungsbewussten Akteur in der Gestaltung der Zukunft zu werden.

    Das Unternehmen ist gewachsen indem es bestimmten Prinzipien treu geblieben ist. Diese werden von allen Arbeitsbereichen natürlicherweise übernommen und integriert.

    Die heutige Wirtschaft richtet sich zunehmend lokal aus und nutzt vorhandene Ressourcen. Sie muss sich seinem Umfeld besser anpassen indem Sie zu einer Inspirationsquelle und zur Chance für die Gemeinschaft wird.

    Als Unternehmer glaube ich fest daran, dass die Unternehmensführung neue Werte für die Gesellschaft entwickeln kann, wenn sie von Innovation getragen wird. Neue Führungsmodelle verbreiten sich. Sie basieren darauf, dass es für ein funktionierendes Unternehmen wichtig ist, alle Beteiligten zu integrieren. Bei Montagne Alternative versuchen wir dieses Modell bestmöglich zu respektieren. Dies hat uns ermöglicht zur ersten B Corporation in der Schweiz zu werden www.bcorporation.eu.
    Wir sind bei allem was wir tun darin bestrebt diesen Ansatz zu vertreten, von der Gestaltung bei der Sanierung der Scheunen, den verschiedenen Hoteldienstleistungen, des Restaurants, Gartens, den Aktivitäten bis zu den Seminaren und thematischen Anlässen, welche in Commeire organisiert werden.

    Benoit GREINDL
    Co-Gründer und Direktor
  • Die Architektur

    Nach dem Architekten Patrick Devanthéry

    In der Höhe

    Montagne Alternative wertet einen außergewöhnlichen Gebirgsplatz auf: Commeire.

    Unser Projekt verleiht einem im Sonnenwinkel liegenden Dorf wieder Leben. Ein neues Wege- und Begegnungsnetz entsteht zwischen den Gebäuden und auf den weitläufigen Flächen. Sorgfältig renovierte wunderbare Scheunen öffnen sich zur Landschaft hin und laden die Natur ein, zur Tür hereinzukommen. Hier erwachen alle Sinne und die Architektur lässt sich davon inspirieren.

    Der Weiler und die Scheunen

    Vor allem gibt es die Stille. Am Ende der Straße liegt das traditionelle Dorf, das sich in den Hang einschmiegt und immer im Sonnenschein liegt. Nur der Schritt der Menschen durchquert es und bildet das Echo zu den Schritten der Kühe vergangener Zeiten.
    Dann hebt sich das Blau des Himmels von den grünen Kämmen und den ewig weißen Gipfeln ab. Sie sind durch die großen Fenster in den Scheunen sehr präsent und verleihen diesen ihren Namen: Six-Blanc, Barbey, Crêta de Vela und Rogneux.
    Nun zur Farbe. Es ist die des natürlichen Steins und der Holzbohlen, abwechselnd schwarz, rötlich oder grau je nach Einfall der Sonnenstrahlen, die sie im Laufe der Zeit beschienen haben. Hinzu kommen die Farbnuancen der grünen und roten Flechten, die den Fels allmählich bedecken.
    Schließlich noch das Material: schön, stabil, patiniert und mit gereinigten Felsblöcken.
    Der Stein hält dem Gewicht des Hanges und dem Wasser stand, die fachmännisch ineinander verkeilten Bohlen stützen das Dach mit seinen Schindeln. Die Proportionen, die durch die Größe der Bäume bedingt sind, nehmen ihre Inspiration aus dem, was die Natur so gut gestaltet.

    Die Renovierung
    Um die Schönheit der verfallenen Scheunen, die uns so fasziniert haben, aufrecht zu erhalten, wurden die architektonischen Maßnahmen entsprechend angepasst. Wie kann man das Schöne erhalten und es komfortabel als Wohnraum einrichten?
    Die Steinsockel müssen restauriert, drainiert und verstärkt werden. Die Seiten der Holzbohlen müssen gerichtet, die Tragwerke wieder aufgerichtet werden, die Hölzer müssen gereinigt und alle Fußböden freigelegt werden. Durch Unterfangen wird Höhe gewonnen, um die Technik im Kellergeschoss unterbringen zu können. Alles weitere behält seine ursprünglichen Abmessungen, trotz neuer Dicke der Isolierung, trotz des irren Wunsches der Menschen, immer mehr Raum zu gewinnen.
    Von der ursprünglichen Konstruktion bleiben nur Holz und Stein erhalten. Hinzu kommt großes, quadratisches Glas, das im Einklang mit dem Holzbohlen-Fachwerk ist. Darin wiederum werden Öff nungen angebracht, um die Holzstruktur besser zur Geltung kommen zu lassen, das Licht zu verteilen, für Belüftung zu sorgen und den Blick auf einen Gipfel oder den Weiler freizugeben. Die Fensteröffnungen präsentieren die malerischen Berge und das Tal. Der Rahmen jedoch ist unsichtbar, lediglich der Schutz vor Wind und Kälte beeinträchtigt diese Illusion. Ein Turmfalke erhebt sich, ein Hirsch wagt sich kühn aus dem Wald. Das gesamte Panorama dringt in das Zimmer ein. Warten, Stille, Bewunderung.
    Die Qualität und Authentizität der natürlichen Materialien verbinden sich mit den sanften Technologien zum Komfort für die Bewohner. Dank der starken Sonnenstrahlung kann viel Wärme gewonnen werden. Zusätzlich brennt das Holz in den Kaminen und hat eine hohe Rückgewinnungskapazität.
    Da diese Scheunen wieder autonom sind, bleiben sie auch authentisch. Sie gewinnen durch Licht und Landschaft und werden vor den Auswirkungen der Witterung geschützt. Sie empfangen Sie mit Komfort und Modernität, um Sie zu Ruhe und gemeinsamem Wohlbefinden einzuladen.
  • Unsere Charta

    WARUM: Wir möchten zur einer besseren Welt beitragen, indem wir unseren Gästen die Rückbesinnung auf das Wesentliche, die Stille und die Natur näher bringen.

    WIE: Wir möchten Sie in einer natürlichen und authentischen Umgebung zu positiven Gefühlen inspirieren.

    UNSER ENGAGEMENT :
    FÜR DEN MENSCHEN
    Wir möchten unsere Gäste in ehemaligen Scheunen empfangen, die inmitten eines beschützten kleinen Weilers zu einem Ort modernen und zeitlosen Lebens umgewandelt wurden.
Wir stehen Ihnen mit Leidenschaft, in aller Bescheidenheit und Offenheit zur Verfügung und möchten mit Ihnen Aktivitäten erleben, dank derer Sie mit der Natur und den Traditionen der Umgebung Eins werden können.
Wir möchten dauerhafte und ausgewogene Verbindungen mit all unseren Partnern vor Ort entwickeln, sowohl bezüglich unserer Renovierungen als auch für die Durchführung unseres Projektes.

    FÜR DEN PLANETEN
    Wir möchten dauerhafte Beziehungen zu den Bewohnern des Dorfes und der Region pflegen und das mit Respekt vor ihren Traditionen, ihrer Kultur und dem Walliser Kulturerbe.
    Wir möchten das Ökosystem durch Nutzung der vorhandenen und / oder örtlichen Materialien erhalten. 
Wir möchten die besten Innovationen im Bereich der Isolierung und natürlichen Rohstoffe für die Energieerzeugung nutzen.

    FÜR DIE WIRTSCHAFTLICHKEIT
    Wir möchten unser Unternehmen auf eine wirtschaftliche Basis stellen. Dabei erstreben wir ein Gleichgewicht zwischen den Erwartungen unserer Kunden, unserer Mitarbeiter, unserer Lieferer und unserer Aktionäre an. Damit wollen wir einen positiven Beitrag für die Welt leisten, in der wir leben.

    UNSER ZIEL
    Wir möchten uns dafür einsetzen, dass diese Charta bei unseren alltäglichen Handlungen respektiert wird. Sie soll so weit wie möglich als verbindendes Glied für unser Unternehmen dienen.
  • Vision 2038

    The year is 2038: The coherence of the Montagne Alternative concept in Commeire has given it a global reach. Commeire has become a case study and a practical example of a regenerative economy. Since its conception between 2007 and 2009, the strength of the project resides in the respect of its mission and its values in all aspects : architecture, governance, exploitation, education, communal life, a mode of collaborative production and environmental integration. Every dimensino of the project reflects and integrates this mission and these values. In 2038, companies and leaders continue to evolve in a volatile, uncertain, complex and ambiguous world [VUCA world]. The major challenge of the 21st Century is to integrate the principle that humanity is only the emanation of nature that responds to specific laws and mechanisms of operation. All human activity must integrate this reality with the risk of dissappearing. A posture of humility and observation is necessary to be inspired by nature. It is a real paradigm shift from the Western cartesian, scientifcic, seperatistist, and materialistic thought that has dominated for several centuries. Commeire is like an acupuncture point connected to other similar places that have developed in the world. These places make it possible to learn through experience and the strong connection to the natural elements from which emanate power, beauty and inspiraiton. They enable the development of vertical skills, more subtle, more relevant to physical, relational, emotional, and spiritual intelligence. Artificial intelligence having largely exceeded man in most tasks that constitute the bulk of the economy until the 20th Century, it became imperative to develop these other competences. In 2038, the wellbeing, prosperity and performance of companies, depends on their capacity to integrate these new elements, on their ability to realise their mission and to translate their values into the behaviour.

    This requires new performance measures (UN Sustainable Development Goals, B Corp for companies…), new cultures, and above all a radical change in leadership styles. It is to this specific need that MA’s offer responds. The experiences co-­‐created in Commeire and the various affiliated centers around the world provide support to leaders and companies aware of the need to serve society to perform financiall in the short, medium and long term. It is no longer an option but a condition sine qua non of their success. Montagne Alternative operates in a collaborative way and is the manager of a hybrid hub (physical, digital and spiritual) of a community of leaders, compaines, influencers, researchers, universities… eager to use business as a positive innovative force, creating value for all. Five ‘physical’ hubs exist around the world. They animate an interantional community of companies and leaders (20 000) who continuously form, develop and exchange via the MA platform. From 30 to 50 rooms, they have an occupancy rate of 80%, a score of 150/200 according to B Corp criteria and offer an exemplary operating profitibailty for the sector of activity. - Benoît Greindl/ Co-founder at Montagne Alternative
  • Die Region

    Unser Hotel liegt in den Schweizer Alpen, genauer gesagt in der Region des Grossen Sankt Bernhard.
    Diese Region welche an Italien und Frankreich grenzt ist berühmt für seinen Gebirgspass, sein Hospiz und die Bernhardiner Hunde.
    Sie finden hier sanften und authentischen Tourismus und sind dadurch viel im Kontakt mit der Natur. Fauna und Flora versprühen Ihren Charme von der Blüte im Frühling bis zum farbenfrohen Herbst.
    Wanderungen für alle Niveau’s, Mountainbike- Wege, Museen, Botanische Gärten, Veranstaltungen : im Sommer heisst Sie der Berg mit offenen Armen willkommen.
    Im Winter laden Sie die charmanten Skistationen von La Fouly, Champex-Lac und Vichères/Liddes dazu ein, fern der Menschenmassen die Pisten herunter zu sausen und ein prachtvolles Panorama zu geniessen.

    Fernab der markierten Pisten, führen Sie die Routen zum Tourenskifahren in verzauberte Regionen wo der Schnee die Natur in regelrechte Gemälde verwandelt. Schneeschuhwanderwege, Langlaufpisten, Eislaufen auf zugefrorenen Seen und Winterwanderungen vervollständigen das Angebot.
    Tourismus Information zur Region Grosser St. Bernhard – www.saint-bernard.ch.
  • Weiler von Commeire

    Wie alle Dorfbewohner im Wallis haben auch die Bewohner von Commeire bis zur Zeit nach dem zweiten Weltkrieg völlig autonom und ohne Geld gelebt, d.h. sie produzierten sämtliche Lebensmittel selbst – bis auf Kaffee, Salz usw.
    Jede Familie bestellte ihr Stück Land mit dem Maultier, um dort Kartoffeln und Kohl anzubauen, vor allem aber Getreide, also Roggen und Weizen, Sie buk alle zwei Monate im Backofen des Dorfes Brot; die Wiesen wurden mit der Sense gemäht und das Heu auf dem Rücken des Maultieres in die Scheune gebracht, um das Vieh im Winter ernähren zu können.
    Neben dem Maultier, das für die täglichen Arbeiten unverzichtbar war, besaß jede Familie drei bis vier Kühe und einige junge Kälber der Herens-Rasse um Käse und Fleisch zu produzieren, zwei Schweine, um Fleisch zu haben, einige Schafe, Hühner – wegen der Eier – und eine Ziege, um im Sommer Milch zu haben, wenn die Kühe drei Monate lang auf der Alm waren.
    Außerdem besaß jede Familie in Fully bei Martigny Rebflächen, um eigenen Wein zu machen, wofür sie dort eine Unterkunft hatte, die man Mazot nannte und in der die Familie im Laufe des Jahres insgesamt zwei Monate lang wohnte, um die Rebstöcke zu bearbeiten, die Trauben zu pressen und den Wein herzustellen, den sie anschließend auf einem Karren in Weinfässern bis Orsières und dann auf dem Maultierrücken bis Commeire brachte, da die Straße erst 1938 gebaut wurde.
    Zusätzlich besaß jede Familie in etwa 1800 m Höhe auch einen Maiensäss (ein für das Wallis typisches kleines Bauernhaus), wo das Vieh im Frühjahr vor dem Aufstieg auf die Alm und im Herbst beim Abtrieb weidete.

    Alle Familien besaßen somit fünf Gebäude :
    - das Wohnhaus aus Stein mit einem beheizten Bieudron-Zimmer mit Kachelofen.
    - das Wohnhaus aus Stein mit einem beheizten Bieudron-Zimmer mit Kachelofen.
    - den Maiensäss aus Holzbohlen
    - die Scheune mit dem Stall aus Holzbohlen für Vieh und Heu
    - die Weizenscheune aus Holzbohlen, um das Getreide zu lagern und es im Winter mit dem Dreschflegel zu schlagen.

    Wie sie sehen, war jeder in allen Berufen tätig: Bauer, Holzfäller, Zimmermann, Dachdecker, Käser, Fleischer, Bäcker, Winzer. Dabei half und unterstützte man sich gegenseitig beim Bau eines Gebäudes oder half aus, wenn jemand wegen Krankheit ausfiel. Nach dem zweiten Weltkrieg begannen die Familien, durch den Anbau von Erdbeeren und Himbeeren Geld zu verdienen, so dass sie ihre Häuser verbessern, Strom und Wasser dort einführen konnten und anschließend eine Maschine zum Waschen des Obstes, einen Gefrierschrank usw. anschafften.
    Die jüngere Generation hat einen Beruf erlernt und langsam aber sicher sind sie aus Bequemlichkeit nach unten in die Ebene gezogen... Sie sind in die Nähe ihres Arbeitsplatzes gezogen, so dass die Bevölkerung von Commeire von 70 Bewohnern im Jahre 1950 auf 20 Bewohner heute zurückgegangen ist. 

In Commeire gibt es keine Bauern mehr, was unter anderem dadurch bedingt ist, dass Flächen mit starkem Gefälle nur schwer zu bearbeiten sind… Commeire ist dank seiner außergewöhnlichen Sonnenbestrahlung und der Ruhe, die es verbreitet, zu einem sehr beliebten Urlaubsziel geworden.

    Olivier Rosset,
    Bewohner von Commeire
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